Seinen Namen trägt der BOGESTRA-Standort Engelsburg nicht zufällig:
Der Straßenbahnbetrieb, der auch die Betriebswerkstatt für Straßenbahnen beherbergt, wurde auf der Brachfläche der ehemaligen Zeche Engelsburg an der Essener Straße erbaut, um drei bisherige Standorte auf einem großen zu konzentrieren.
Dort, wo es früher rußte und rauchte, steht nun der jüngste BOGESTRA-Komplex: Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit startete am 17. September 2005 die "neue Engelsburg" mit einem großen Eröffnungswochenende.
Der Jüngling unter den BOGESTRA-Betrieben vereint in seinen Mauern, die durch die Verwendung von "Zechenbrand"-Klinker optisch an die alten Zeiten erinnern, noch einige weitere Superlative: Mit einer bebauten Fläche von 25.500 m² ist er so auch der größte Standort der BOGESTRA.
Auf 102.000 m² Grundstücksfläche befinden sich neben der großen Wagenhalle, die bis zu 55 moderne Niederflurstraßenbahnen à 30 Meter beheimatet, das Betriebsgebäude, die hauseigene Energiezentrale, das Wartungsgebäude, das Werkstattgebäude mit der Ausbildungszentrale sowie die Instandhaltung mit Sozialräumen und Werkstätten für die Mitarbeiter.
Auch in Sachen Umweltfreundlichkeit hat der Betrieb Engelsburg einiges zu bieten: Neben der Funktionalität und der Wirtschaftlichkeit in der Unterhaltung wurde beim Neubau besonderer Wert auf die moderne und umweltschonende Bauweise gelegt. Während das effiziente Blockheizkraftwerk in der Energiezentrale alle Gebäude mit ausreichend Wärme und Elektrizität versorgt, versorgt die Regenwasserwiederaufbereitung die Fahrzeugwaschtechnik, die Toiletten und die Schleifwagen mit dem notwendigen Wasser.
Rund 510 Betriebstechniker, Elektriker, Elektroniker, Industrie- und KFZ-Mechatroniker, Lackierer, Maler, Maurer, Schreiner und Sattler kümmern sich am Standort Engelsburg um die Reparatur und Wartung der Fahrzeuge.