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06.01.2010 - PRESSEERKLÄRUNG DER STADT BOCHUM

Nach öffentlichen Spekulationen um die Sicherheit des U-Bahnhofs Oskar-Hoffmann-Straße hat die Stadt Bochum folgende Presseerklärung veröffentlicht:
 
Bahnhof Oskar-Hoffmann-Straße ist sicher - Zahlreiche Auflagen
Der Bahnhof Oskar-Hoffmann-Straße auf der Linie U35 wurde in den Jahren 1986 - 1989 sowohl in bergmännischer (Tunnel für Gleis 1 und 2) als auch in offener Bauweise (Treppenaufgänge und Verteilerebene) errichtet. Die Linie U35 wurde in diesem Abschnitt im November 1993 in Betrieb genommen. Für den Neubau des Exzenterhauses auf dem Hochbunker an der Universitätsstraße (Abriss des Daches und Entkernung des Innenbereiches im Bunker mit anschließendem Neuaufbau) sind zum Schutz des U-Bahn-Bereiches (Bahnhof und Tunnel) im Vorfeld und im Genehmigungsverfahren zahlreiche Auflagen gemacht worden.

Diese Auflagen müssen vom Aufsteller statisch nachgewiesen und vom
Prüfingenieur überprüft werden, so dass insgesamt die Unschädlichkeit der Arbeiten für die U-Bahn nachgewiesen ist. Im Bahnhof sind begleitende Kontrollmaßnahmen installiert worden, mit denen kontrolliert und dokumentiert werden kann, dass durch die Bauarbeiten tatsächlich
keine schädlichen Einflüsse auf die U 35 eingetreten sind. Dazu gehören im Bahnsteigbereich und in der Verteilerebene mehrere Messquerschnitte, in denen eine Vielzahl von Punkten ( Reflektoren ) nach Lage und Höhe je nach Baufortschritt beim Exzenterhaus gemessen werden. Bei allen Messergebnissen sind keine signifikanten Veränderungen festgestellt worden.

Weder die Bohrarbeiten für die Pfähle noch die Bauarbeiten haben sich auf den UBahn-Bereich ausgewirkt. Während der Abbrucharbeiten war zusätzlich ein Erschütterungsmessgerät im Einsatz. Die Abbrucharbeiten hatten ebenfalls keine Einwirkungen auf das Tunnelbauwerk bzw. auf den Bahnhof. Zurzeit sind in einigen Bereichen der Bahnhofsröhre Risse, aus denen Wasser ausgetreten ist, injiziert worden. Diese Risse bestanden bereits längere Zeit, bevor mit den Bauarbeiten am Bunker begonnen wurde und stehen in keinem Zusammenhang mit diesen Arbeiten. Da die Verpressarbeiten noch nicht abgeschlossen sind, sind die Verpressröhrchen (Packer) noch sichtbar. Nach Abschluss der Arbeiten werden diese entfernt und in diesen Bereichen werden dann die Wandverkleidungen wieder installiert. Für die weiteren Bauarbeiten am Bunker werden die Messkampagnen je nach Baufortschritt in Absprache mit dem begleitenden Ingenieurbüro bis zur Fertigstellung fortgesetzt.

Zum U-Bahnbau in Bochum:
Die gesamte Streckenlänge beträgt 13,6 Kilometer (oberirdisch 4 Kilometer).
Insgesamt gibt es 23 Bahnhöfe, davon sind 16 unterirdisch.
Entlang der Strecke der U35 befinden sich 15 Bahnhöfe

 

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Letzte Aktualisierung: 06.01.2010
30.7.2010