BOGESTRA versträrkt weiter Engagement in Elektromobilität
In der Praxis erprobt werden sollen zwei Elektro-Kleintransporter auch bei der BOGESTRA. Einsatzmöglichkeiten beim örtlichen Verkehrsunternehmen sind z.B. die tagtäglichen Fahrten des HaltestellenService, Streckendienste oder Werkstattfahrten. Wann der erste Elektro-Kleintransporter bei der BOGESTRA zum Einsatz kommt, wird in den nächsten Monaten geklärt.
Auch darüber hinaus engagiert sich die BOGESTRA in diesen Jahr verstärkt im Bereich Elektromobilität. So werden in der ersten Jahreshälfte - im Rahmen eines Förderprogramms des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr - drei weitere Hybridbusse in Betrieb genommen. Bereits seit Anfang 2008 fährt der erste Hybridbus NRWs bei der BOGESTRA. Zurzeit ist er auf der Linie 368 unterwegs - sie führt von Wanne-Eickel Hbf über Röhlinghausen, Bochum-Hamme und die Bochumer Innenstadt nach Bochum-Harpen (Ruhrpark/UCI). Zuvor gab es jeweils mehrmonatige Praxis-Tests auf anderen Linien in Bochum, Gelsenkirchen und Witten. Der Einsatz des Solaris Urbino 18 Hybrid ist ein Projekt der Kooperation östliches Ruhrgebiet (KÖR), d.h. auch die Unternehmen DSW21, HCR und Vestische profitieren von dem Erfahrungsgewinn durch den Hybridbus-Einsatz.
Durch die Kombination von Elektro- und Dieselantrieb werden Klima und Umwelt geschützt. Denn sowohl Feinstaub- und CO2-Belastung werden vermindert als auch der Stickoxid-Ausstoß reduziert. Gleichzeitig wird der Ressourcenverbrauch verringert. Bereits mit einem Hybridbus der 1. Generation können je nach Einsatzort Kraftersparnisse von bis zu 15 Prozent erreicht werden.
Durch ihre Straßenbahnen ist die BOGESTRA bereits seit mehr als 100 Jahren Experte in Sachen Elektromobilität und bringt ihre Erfahrungen und Kompetenzen von Anfang an in das Bochumer Netzwerk für Elektromobilität "ruhrmobil-e" ein.