Pünktlichkeitsversprechen jährt sich
Kategorie: Top-News(08.05.2012)
Kommen Bus oder Bahn der BOGESTRA mehr als zehn Minuten zu spät, gibt es seit einem Jahr Geld zurück: Am 1. Mai 2011 führte das Verkehrsunternehmen gemeinsam mit den Partnerunternehmen der Kooperation östliches Ruhrgebiet (DSW21, HCR und Vestische) das sogenannte Pünktlichkeitsversprechen ein. Seitdem hat die BOGESTRA ihr Versprechen fast 4.000 Mal gehalten und insgesamt annähernd 10.000 Euro ausgezahlt.
In der Jahresrückschau freut sich das Unternehmen über den Erfolg der Aktion: „Wir tun viel dafür, pünktlich zu sein. Natürlich gelingt uns das nicht immer. Daher geben wir das Pünktlichkeitsversprechen gerne – das ist uns die Zufriedenheit unserer Fahrgäste wert. Und das kommt gut an“, weiß Verena Obergfell, Fachbereichsleiterin Marketing und Vertrieb bei der BOGESTRA.
Bewährt hat sich für die Kunden auch die Zusammenarbeit der Verkehrsunternehmen in der Kooperation östliches Ruhrgebiet (KÖR): Unabhängig davon, welche Linie eines KÖR-Unternehmens Verspätung hatte, können Fahrgäste dies bei jedem der vier Unternehmen melden und sich den Erstattungsbetrag in Höhe eines EinzelTickets der Preisstufe A auszahlen lassen. Seit Juni 2011 bietet außerdem die Oberhausener STOAG das gemeinsame Pünktlichkeitsversprechen an.
Im Betriebsgebiet der BOGESTRA wurde das Pünktlichkeitsversprechen am häufigsten für die Buslinien 345, 353 und 368 sowie die Straßenbahnlinien 308/318 in Anspruch genommen. Hier haben vor allem die Großbaustellen auf der Wittener Straße (345, 368), in Bochum-Gerthe (353 und 308/318) und auf der Hattinger Straße (308/318) für Verspätungen gesorgt.