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Aufgaben

Der Aufsichtsrat ist das entscheidende Gremium für alle wichtigen Unternehmensentscheidungen: seine Zustimmung ist notwendig – das gilt für die grundsätzliche Unternehmensstrategie (BOGESTRA-Weg) ebenso wie für unsere Investitionsprojekte und Restrukturierungskonzepte.

Nach §10 der BOGESTRA-Satzung ist die Zustimmung des Aufsichtsrats ganz konkret in folgenden Fällen erforderlich:

1. zum Abschluss von Wegebenutzungsverträgen,
2. zum Erwerb und zur Veräußerung von Strecken und Betriebsrechten,
3. zum Erwerb von Grundeigentum und Grundrechten sowie zu Verfügungen über Grundeigentum und Grundstücksrechte, wenn der Gegenstandswert 25.000 Euro übersteigt. In dringenden Fällen kann die Zustimmung des Aufsichtsrats durch die Zustimmung des Aufsichtsratsvorsitzenden ersetzt werden,
4. zur Änderung der Betriebsform von Linien,
5. zu Finanzplänen für den Investitionsbedarf,
6. zur Aufnahme eines Kredits, soweit dieser 300.000 Euro und mehr betragen und die Laufzeit ein Jahr übersteigen soll,
7. zur Bestellung von Prokuristen und Handlungsbevollmächtigten.

Die wichtigste Aufgabe eines Aufsichtsrats ist die Überwachung des Vorstands. Das bedeutet auch, dass der Vorstand dem Aufsichtsrat Rechenschaft über sein Tun abzulegen hat – regelmäßig unterrichtet er die AR-Mitglieder durch Berichte (schriftlich und mündlich) sowie in gemeinsamen Sitzungen (im Durchschnitt sieben pro Jahr) über die Planungen und die wirtschaftliche Entwicklung der BOGESTRA.

Besetzung

Unser Aufsichtsrat besteht aus zwölf Mitgliedern. Er ist paritätisch besetzt: sechs der Mitglieder sind Aktionärsvertreter, sechs sind Vertreter der Arbeitnehmer und werden von der Belegschaft gewählt – beides geschieht alle fünf Jahre neu. Von den sechs Aktionärsvertretern werden vier von der Hauptversammlung gewählt und je einer von der Holding für Versorgung und Verkehr GmbH Bochum und der Stadt Gelsenkirchen entsandt. Unter den Arbeitnehmervertretern müssen sich vier Arbeitnehmer des Unternehmens und zwei Vertreter von Gewerkschaften befinden. Alle Aufsichtsratsmitglieder haben dieselben Rechte und Pflichten. Es besteht kein Unterschied zwischen den Aktionärsvertretern und den Arbeitnehmervertretern. Stimmenmehrheit AR-Beschlüsse bedürfen der Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nicht gesetzlich etwas anderes vorgesehen ist. Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen. Ergibt eine Abstimmung im AR Stimmengleichheit, so hat bei einer erneuten Abstimmung über denselben Gegenstand – wenn auch sie Stimmengleichheit ergibt – der Vorsitzende zwei Stimmen und kann so eine Entscheidung herbeiführen. Bei seiner Abwesenheit steht diese Zweitstimmen seinem Stellvertreter übrigens nicht zu.

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