Umleitungen

Mitgliedschaften

Die BOGESTRA AG engagiert sich auf vielfältige Weise in verschiedenen Organisationen, indem sie Mitglied von Verbänden ist, die sich inhaltlich mit den Belangen von Verkehrsunternehmen beschäftigen und damit als Interessenvertreter für den ÖPNV auftreten.

VDV

Verband Deutscher Verkehrsunternehmen

Im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sind die Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs und des Güterverkehrs mit Schwerpunkt Eisenbahngüterverkehr in Deutschland organisiert. Der VDV ist 1991 durch den Zusammenschluss des Verbands öffentlicher Verkehrsbetriebe in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR und des Bundesverbands Deutscher Eisenbahnen, Kraftverkehre und Seilbahnen entstanden.

Die Mitgliedsunternehmen des VDV tauschen sich regelmäßig aus und erarbeiten einheitliche technische, betriebliche, rechtliche und wirtschaftliche Grundsätze, um für sich eine bestmögliche Betriebsgestaltung zu ermöglichen. Der VDV vertritt die Interessen der Unternehmen gegenüber der Politik, Behörden, der Industrie und anderen Institutionen.

Die BOGESTRA AG ist seit vielen Jahren im VDV engagiert und war im Mai 2005 Mitorganisator der Jahrestagung, zu der die Delegierten im Bochumer RuhrCongress zusammenkamen.

VDV Akademie


VDV Akademie -
Kundenorientierung als Beruf 

Seit dem 1. Juli 2004 ist die BOGESTRA AG Mitglied in der Akademie des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen. Deren Ziel ist die berufsbezogene Förderung von Bildung, Erziehung und Wissenschaft. Seit Mai 2006 ist Gisbert Schlotzhauer Vorstandsvorsitzender der Akademie.

Reaktion auf neue Anforderungen
Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 24. Juli 2003 enthält unter anderem neue Anforderungen an Verkehrsunternehmen und deren Aufgabenträger. Diese Anforderungen sind in erster Linie Qualitätskriterien zur Verbesserung des Angebotes für unsere Kunden, zielen aber auch auf die Zertifizierung von Ausbildern und Ausbildungsstätten in einem späteren Schritt ab.

Neben dem Einsatz moderner Fahrzeuge ist ein weiteres Kriterium qualifiziertes Personal, das unseren Kunden kompetent und zuvorkommend gegenübertritt. Es ist absehbar, dass im Verlauf der künftigen Entwicklung in der Europäischen Union dessen Qualifizierung gegenüber den Auftraggebern ebenfalls durch Zertifizierung nachgewiesen werden muss. Eigene Ausbildungsgänge in branchenspezifischen Berufsbildern sichern unserem Unternehmen qualifizierte Nachwuchskräfte, deren Know-how optimal an die betrieblichen Anforderungen angepasst ist.

BOGESTRA-Initiative Kundenberater
Bespiele für eine bedarfsgerechte Ausbildung sind: die Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb, zur/zum Kaufmann/Kauffrau für Verkehrsservice oder auch zum qualifizierten Kundenberater. Mit den in den letzten Jahren vermehrt eingestellten Berufskraftfahrer und den bei uns ausgebildeten Kaufleuten für Verkehrsservice verfügt unser Unternehmen schon heute über viele MitarbeiterInnen, die genau solchen Anforderungen entsprechen. Darüber hinaus ist z. B. im Weiterbildungsbereich der qualifizierte Kundenberater auf Initiative der BOGESTRA entwickelt worden. Dieses Weiterbildungsmodul ist von der VDV-Akademie gekauft worden und wird nun Deutschlandweit als zertifizierte Maßnahme angeboten.

Qualifizierung als Wettbewerbsfaktor
Von der Mitgliedschaft in der VDV-Akademie kann unser Unternehmen doppelt profitieren:

  • Durch die Mitarbeit in Gremien, die Standards für Aus- und Weiterbildung festlegen, kann die BOGESTRA AG auf die vermittelten Inhalte Einfluss nehmen. So ist sichergestellt, dass die für unser Unternehmen besonders wichtigen Inhalte in den einzelnen Qualifizierungsmodulen enthalten sind.
  • Durch qualifizierte Mitarbeiter verfügt die BOGESTRA AG über ein Potenzial, das den geforderten Qualitätsstandards entspricht - dies verschafft unserem Unternehmen bei künftigen Ausschreibungen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.

VRR

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr - Seit 30 Jahren aktiv für den ÖPNV

Im VRR organisieren 27 kommunale Unternehmen und sechs Eisenbahnverkehrsgesellschaften gemeinsam den Nahverkehr an Rhein und Ruhr. Städte und Kreise der Region, die lokalen Verkehrsunternehmen und die Eisenbahnverkehrsunternehmen arbeiten eng zusammen, um den Kunden ein abgstimmtes Bus- und Bahn-Angebot zu machen. Dies geschieht auf der Grundlage des sogenannten ÖPNV-Gesetzes, das die Landesregierung zum 1. Januar 2008 reformiert hat und das die Struktur und Finanzierung von Bus und Bahn festlegt. Neben strukturellen Änderungen wurden dem VRR durch das neue Gesetz auch zusätzliche neue Aufgaben übertragen.

Die Organisation
Der VRR ist als Drei-Ebenen-Modell organisiert. Auf der politischen Ebene agieren die Städte und Kreise, deren Vertreter in der Verbandsversammlung des Zweckverband VRR und im Verwaltungsrat arbeiten. Auf der Management-Ebene sind seit dem 1. September 2006 alle Aufgabern und Kompetenzen des VRR organisatorisch gebündelt, und zwar in der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr Anstalt öffentlichen Rechts (AöR). Diese Organisationsform ermöglicht effizientes Arbeiten auf dem Nahverkehrsmarkt. Die kommunalen und regionalen Verkehrsunternehmen agieren auf der operativen Ebene, in die sie über Kooperationsverträge eingebunden sind. In fachbezogenen Arbeitskreisen, im Unternehmensbeirat und durch die Vertretung im Verwaltungsbeirat des VRR sind sie in alle Prozesse involviert.

Die Ziele
Im Zentrum der Arbeit des VRR stehen Kundenorientierung und Dienstleistung bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit. Der ÖPNV muss seiner sozialen Funktion gerecht werden und ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, darf jedoch die öffentlichen Haushalte nicht über Gebühr belasten.

Die Aufgaben
Der VRR ist in erster Linie Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr, verantwortlich für die Sicherstellung und Finanzierung eines integrierten ÖPNV sowie die Bewilligung von Investitionsförderungen.

ruhrmobil-E

Im Netzwerk ruhrmobil-E hatten sich seit April 2009 Autohersteller, Zulieferunternehmen, KFZ-Betriebe, Hochschulinstitute, Politik, Netzbetreiber, kommunale Unternehmen, Dienstleistungsbetriebe, örtliche Behörden, Kammern und Gewerkschaften zusammengeschlossen, um Bochum zu einem technologischen Vorreiter in Bezug auf Elektrofahrzeuge, Ladetechniken und regenerative Energien zu machen. Die 'Netzwerker' wollen Aktivitäten entwickeln und Forschungsarbeiten unterstützen, um die alternative Antriebsart Elektroenergie künftig stärker in den öffentlichen Blickpunkt zu rücken. Seit Februar 2010 ist aus dem Netzwerk der Verein "ruhrmobil-E - Verein zur Förderung der Elektromobilität" geworden.

Die BOGESTRA war Mitglied des Netzwerks und ist Gründungsmitglied des Vereins, denn in Sachen Hybridbus können wir inzwischen auf eine langjährige - und durchweg positive - Erfahrung mit Elektroantrieb zurückblicken. Zum Fuhrpark unserer Dienst-PKW gehören mittlerweile auch zwei Elektro-Autos, die sich im Stadtverkehr bereits bewährt haben. 

Fahrplanauskunft
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