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Bochum: Nahverkehrsplan beschlossen - "Netz 2020" kommt

Kategorie: Aktuelles, Top-News
(15.12.2017)

"Bessere und dichtere Anbindungen sowie mehr Barrierefreiheit - das Gerüst für das neue Liniennetz für das Jahr 2020 steht: Der Rat der Stadt Bochum hat am Donnerstag, 14. Dezember, die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes einstimmig beschlossen. Die Stadt hat den Plan im Schulterschluss mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelt.

Die Entstehung des Nahverkehrsplans: Ein Gutachterbüro hat das Bus- und Bahnliniennetz der Stadt überprüft und ein Gutachten erstellt. Gleichzeitig haben Bürgerinnen und Bürger über das Internet und einen Workshop ihre Wünsche und Ideen zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) beitragen. Dabei gingen viele konstruktive Hinweise und Wünsche ein. Die Analyse des aktuellen Liniennetzes bildete gemeinsam mit den Anregungen der Bürgerinnen und Bürger die Grundlage für den Entwurf einer Neukonzeption. Diese sieht eine konsequente Anpassung an den geplanten 15/30-Minuten Takt der S-Bahn ab Ende 2019 vor.

Die wichtigsten Änderungen:

• Alle Linien verkehren im 15/30-Minuten-Taktraster (Ausnahme Campuslinie U35).

• Straßenbahnen fahren, insbesondere zu den Stoßzeiten, häufiger.

• Neue Direktverbindungen mit Bussen entstehen, so dass weitere umsteigefreie Fahrten möglich sind und unter anderem die Campuslinie U35 entlastet wird.

• Verbindungen mit einer hohen Nachfrage fahren öfter (zum Beispiel: Wattenscheid - Höntrop - Weitmar - Ruhr-Universität).

• Eine enge Verzahnung zwischen den Buslinien, den Straßenbahnlinien und der U-Bahn führt zu günstigen Umsteigemöglichkeiten, so können Fahrgäste ihr Ziel besser erreichen.

Im Verkehrsmodell berechnete das Gutachterbüro, dass sich die Fahrgastzahlen in der Prognose um 2,6 Prozent erhöhen bei etwa gleich bleibenden Kosten. Damit wird das vorab definierte Ziel, den ÖPNV in Bochum attraktiv und zukunftssicher, aber gleichzeitig auch wirtschaftlich zu gestalten, erreicht.

Die Fortschreibung beschäftigt sich zudem mit vielen weiteren Inhalten und Entwicklungen des öffentlichen Nahverkehrs. Ein Kapitel ist beispielsweise der "Barrierefreiheit" gewidmet, die auch nach 2020 Thema sein wird. Neuerungen gibt es auch beim Thema der Verknüpfung von Verkehrsmitteln, zum Beispiel durch Leihfahrräder an den Haltestellen.

Das Tiefbauamt arbeitet nun die vom Rat der Stadt Bochum beschlossenen Ergänzungen in den Nahverkehrsplan ein. Zum Beispiel wird für ein Jahr eine Schnellverbindung von der Ruhr-Universität zum August-Bebel-Platz getestet. Anfang 2018 veröffentlicht die Stadt Bochum die endgültige Fassung."

(Presseinformation der Stadt Bochum vom 15. Dezember 2017)

Weitere Informationen über die Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Bochum (Internetseite der Stadt Bochum)


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