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Vertriebsallianz: Sechs größten VRR-Unternehmen errichten gemeinsames System

Kategorie: Aktuelles, Presseinformationen
(15.06.2015)

Zukunftsfähige Technologie ist ein wichtiger Schlüssel, um mehreren hundert Millionen Fahrgästen künftig eine noch komfortablere Nutzung von Bus und Bahn zu ermöglichen. Daher wollen die sechs größten ÖPNV-Unternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr - BOGESTRA, DSW21, Rheinbahn, SWK Mobil, VIA und WSW mobil - ein gemeinsames Vertriebssystem errichten.

Dafür arbeiten die im Rahmen der so genannten Vertriebsallianz zusammengeschlossenen Unternehmen an einem groß angelegten Pilotprojekt, mit dem man den gestiegenen Anforderungen an die Vertriebssysteme begegnen will. Ziel ist es, neue Lösungen für Vertriebsthemen zu erarbeiten und in Zukunft ein gemeinsames Vertriebshintergrundsystem aufzubauen und zu betreiben.

Als erster konkreter Schritt wurde bereits ein gemeinsames Lastenheft erstellt. Es folgen nun weitere Schritte der Systembeschaffung. Für 2017 ist der Start des Systems bei einem Pilotunternehmen der Vertriebsallianz (DSW21) geplant. Verläuft das Pilotprojekt für das neue, sichere, praktische und einheitliche System erfolgreich, soll es auch bei den anderen Partnern dauerhaft an die Stelle der alten Technik treten. Die Projektleitung zur schrittweisen Errichtung des Vertriebshintergrundsystems ist bei den Projektpartnern BOGESTRA und der DSW21 angesiedelt.

Darüber hinaus haben die Vorstände und Geschäftsführungen der beteiligten Unternehmen beschlossen, die Zusammenarbeit in der Vertriebsallianz fortzusetzen. Dazu haben sie vor einigen Tagen einen Rahmenvertrag über die Kooperation unterzeichnet.

Vertriebsallianz besiegelt (v.l.): Carsten Liedtke (SWK Stadtwerke Krefeld), Ulrich Jäger (WSW mobil), Hubert Jung (DSW21), Gisbert Schlotzhauer (BOGESTRA), Andreas Kerber (BOGESTRA), Dirk Biesenbach (Rheinbahn) und Michael Feller (Via) bei der Unterzeichnung.

Am Ende soll die Vertriebsallianz Aufgaben übernehmen, die zwischen den Verkehrsunternehmen und dem Verkehrsverbund angesiedelt sind. Dabei wurde seit den Anfängen der Kooperation im Jahr 2011 bereits mit der Umsetzung von Mindestzielen wie der Einführung des HandyTickets begonnen. Weiteren Ziele sollen nach einem Stufenmodell erreicht werden.

In der Vertriebsallianz bündeln die Unternehmen ihre Innovationskraft. Außerdem geht es darum, technische, personelle und finanzielle Synergien zu nutzen und so den Kunden auch in diesem Bereich weiterhin ein attraktives Angebot zu machen.

Die Vertriebsallianz versteht sich als Initiator unternehmensübergreifender Lösungen, an denen alle Verkehrsunternehmen im VRR und in NRW partizipieren können. Demnach soll das angestrebte Vertriebshintergrundsystem "mandantenfähig" sein und könnte damit weiteren Verkehrsunternehmen - gegen ein kostendeckendes Nutzungsentgelt - zur Verfügung stehen.


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