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ZeRP

Die Zentralstelle für Regionales Sicherheitsmanagement und Prävention, ZeRP, ist eine Kooperationsgemeinschaft, die am 1. Oktober 1998 durch den Innenminister des Landes für den Pilotraum Bochum, Gelsenkirchen und Dortmund ins Leben gerufen wurde.

Ziel
Zielsetzung der Kooperation ist eine Verbesserung der subjektiven und objektiven Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr. In enger Zusammenarbeit der Beteiligten werden alle Ereignisse, die das Sicherheitsempfinden beeinträchtigen, in einer Datenbank erfasst. Diese Datensammlung bildet die Entscheidungsgrundlage für den zielgerichteten Einsatz von Service- und Sicherheitspersonal, für Erkenntnisse über Gefahrenbereiche und für die Entwicklung von regionalen Präventionsstrategien.

Partner
Die ersten Partner waren die Verkehrsunternehmen BOGESTRA AG, Dortmunder Stadtwerke AG, Deutsche Bahn AG, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, der Bundesgrenzschutz und die zuständigen Polizeibehörden. In den Jahren seit der Gründung der Zentralstelle ist die Zahl der kooperierenden Mitglieder stetig angewachsen, so dass sie inzwischen auf 28 Partner an ZeRP beteiligt sind.

Aktionen
Von Beginn an wurden und werden verschiedene Aktionen initiiert und durchgeführt, die dazu beitragen, das Bewusstsein der Beteiligten für bestimmte Problemstellungen zu verbessern:

  • seit dem Jahr 2003 werden mit großem Erfolg regelmäßig Sicherheitstage der Ordnungspartner in verschiedenen Städten durchgeführt
  • das Projekt "Fahrzeugbegleiter", in dem speziell ausgebildete Jugendliche den Schülerverkehr in Bussen und Bahnen begleiten und so zu mehr Sicherheit beitragen, ist zum Vorbild für zahlreiche ähnliche Projekte im In- und Ausland geworden
  • das Pilotprojekt "Jugend und Graffiti", durchgeführt an drei Schulen im ZeRP-Bereich, sensibilisierte die Jugendlichen für das Problem der illegalen Graffitis
  • die Figuren "Tim und Lisa", eingesetzt in der Verkehrserziehung, haben in Gelsenkirchen und Bochum dazu beigetragen, die Zahl von Verkehrsunfällen mit Kindern zu verringern
  • rund 2000 ehrenamtliche Helfer (Qualitätsscouts, Haltestellen- und Bahnhofspaten, mobile Teams der Bahnhofsmissionen) sind für ZeRP in unterschiedlichen Projekten unterwegs für eine Verbesserung der Qualität im Nahverkehr.
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