31.08.2026
Kinderstadt Bochum 2026: Bunte Ideen für die Mobilität von morgen
Wie sieht die Stadt aus, in der Kinder gerne leben? Und wie kommen sie dort am liebsten von A nach B? Antworten auf diese Fragen konnten Kinder bei der Kinderstadt Bochum 2026 selbst entwickeln – und natürlich auch ausprobieren.
Symbolgrafik Veranstaltung

Die Kinderstadt ist ein Ferienprojekt, bei dem Kinder ihre eigene kleine Stadt gestalten und dabei in verschiedene Rollen schlüpfen können. Sie arbeiten, treffen Entscheidungen, verdienen „Geld“ und erleben spielerisch, wie eine Stadt funktioniert. Die Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren haben die Möglichkeit, in 20 unterschiedliche Berufe reinzuschnuppern und Erfahrungen zu sammeln. Mittendrin: die BOGESTRA und die Kundentrainer*innen Kerstin Jabloski und Marcello Caldarelleo. Auch in diesem Jahr drehte sich an „unserem BOGESTRA-Arbeitsplatz“ alles um Mobilität – und vor allem um die Frage, wie Bus und Bahn in Zukunft aussehen und funktionieren könnten.

Kreativität auf Rädern und Schienen

Besonders beliebt war unsere Bastelaktion. Die Kinder konnten ihre eigenen Busse und Straßenbahnen entwerfen und gestalten. Ob bunt, fantasievoll oder mit ganz besonderen Extras: Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. So entstand im Laufe des Tages eine kleine Flotte ganz persönlicher Zukunftsfahrzeuge.

Zum Abschluss wurde es noch einmal spannend: In einem Wettbewerb wurden die schönsten Busse und Straßenbahnen ausgewählt. Der Kinderbürgermeister und seine Stellvertreterin hatten dabei keine leichte Aufgabe – schließlich war ein Fahrzeug schöner und origineller als das andere. Die Gewinner*innen durften sich über ein BOGESTRA-Amanda-Maskottchen freuen. Und natürlich gab es jede Menge strahlende Gesichter.

Kreativ bleiben – und cool bleiben

Auch die sommerlichen Temperaturen konnten der guten Stimmung nichts anhaben. Mit einer weiteren Mitmachaktion konnten die Kinder ihren eigenen Haltestellenfächer gestalten. So entstanden viele individuelle, farbenfrohe Exemplare, die nicht nur schön anzusehen waren, sondern auch gleich für ein bisschen Abkühlung sorgten.

Bürgermeister auf Tuchfühlung mit der Kinderstadt

An drei Tagen besuchte Bürgermeister Lukat die Kinderstadt. Auch bei uns am Stand nahm er sich Zeit für die jungen Stadtbewohner*innen. Er ging offen auf die Kinder zu, hörte ihnen aufmerksam zu und wollte wissen, wie sie ihre Stadt erleben und was ihnen wichtig ist.

Dabei kam natürlich auch ein Thema zur Sprache, das die Kinder direkt betrifft: Wie zufrieden sind sie eigentlich mit dem Bus- und Bahnangebot in Bochum?

Kinder gefragt: Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

Genau darum ging es in unserem BOGESTRA-Mobilitätslabor. Hier konnten die Kinder ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche für den öffentlichen Nahverkehr einbringen. Zwei Fragen standen dabei im Mittelpunkt:

Was ist euch bei Bus und Bahn wichtig?

Wie sieht für euch der ÖPNV der Zukunft aus?

Die Antworten waren vielfältig. Sie zeigten, was den Kindern heute wichtig ist und welche Ideen sie für die Mobilität von morgen haben.

Für uns als BOGESTRA sind diese Perspektiven besonders spannend. Denn Kinder sind nicht nur neugierige Besucher*innen unserer Kinderstadt – sie sind auch die Fahrgäste und vielleicht auch unsere Bus- und Bahnfahrer*innen von morgen. Ihre Wünsche, Fragen und Ideen geben uns wertvolle Impulse dafür, wie Mobilität in Zukunft aussehen kann.

Die Kinderstadt Bochum 2026, die im Kinder- und Jugendfreizeitzentrum U27 Gerthe stattfand, war deshalb weit mehr als ein Tag voller Spiel, Spaß und bunter Bastelideen. Sie war auch ein Ort, an dem Kinder ihre Stadt mitgestalten, ihre Meinung sagen und gemeinsam über die Zukunft nachdenken konnten. 

Wir freuen uns, dass wir wieder dabei sein durften – und darüber, dass an unserem “BOGESTRA-Arbeitsplatz” so viele kleine Mobilitätsexpert*innen ihre Ideen eingebracht haben.