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18.11.2022

BOGESTRA-Unterwerke verschönern das Bochumer Stadtbild

Im September 2022 startete die BOGESTRA das Projekt „Aus grau wird bunt“ und versprach damit nicht zu viel. Drei Unterwerke des Mobilitätsdienstleisters erlebten ein Umstyling der ganz besonderen Art.

Künstler Denis Klatt gestaltet das Unterwerk in Gerthe. Foto: BOGESTRA/Volker Wiciok

Die kleinen Häuschen in Riemke, Goldhamme und Gerthe, die hauptsächlich der Stromumformung dienen, kamen unter die Sprühdose und wurden von lokalen Graffiti-Künstlern neugestaltet. Zwei der zuvor tristen Häuschen sind jetzt schon bunte Landmarken im Stadtbild. Das Unterwerk in Gerthe befindet sich gerade noch in der Gestaltungsphase.

Für das Pilotprojekt „Aus grau wird bunt“ unter der Schirmherrschaft von Bochums Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke holte die BOGESTRA unter anderem den Graffiti-Künstler Denis Klatt (44) mit ins Boot, der seine fotorealistischen Murals schon auf Wände in der ganzen Welt brachte. Die Möglichkeit, für die BOGESTRA ein Gebäude frei zu gestalten und darauf eine ganze Geschichte zu erzählen, packte ihn sofort. Und Geschichten erzählen wollte die BOGESTRA mit ihrem Stadtverschönerungsprojekt auch. In Riemke trifft deswegen moderne Kunst auf Ruhrpott, in Goldhamme erklärt der Mobilitätsanbieter den Zusammenhang zwischen ÖPNV und grünen Wiesen und in Gerthe laden bald ca. 170 Quadratmeter dazu ein, sich auf eine surrealistische Reise durch den Ozean zu begeben.

Mit seinem Projekt leistet das lokale Nahverkehrsunternehmen einen aktiven Beitrag zur Stadtverschönerung. Die vorher eher trist anmutenden kleinen Häuschen sind nun echte Hingucker aus der Motivwelt Nachhaltigkeit und Zukunft. Damit fügt sich das Projekt der BOGESTRA nahtlos in die Aktivitäten der Stadt Bochum im Rahmen der Bochum Strategie 2030 zur Kernkompetenz „Großstadt mit Lebensgefühl“ ein. Unterstützt wird der Mobilitätsdienstleister dabei von der Bochumer Beschäftigungsförderungsgesellschaft.

Insgesamt betreibt die BOGESTRA rund 40 Unterwerke. Sie formen den von den Stadtwerken gelieferten Drehstrom mit einer Spannung von ca. 10.000 Volt in Gleichstrom mit einer Spannung von ca. 750 Volt um, damit die Straßenbahnen damit fahren können. Aus dem Unterwerk wird allerdings nicht nur Strom an die Bahnen abgegeben. Durch Bremsvorgänge erzeugen Straßenbahnen Strom, der zurück ins System gespeist wird und dann von der nächsten Bahn genutzt werden kann.

Ihre Funktion erfüllen die neugestalteten Unterwerke selbstverständlich weiterhin, nach der Neugestaltung sind sie aber zusätzlich auch ein bunter Blickfang im Stadtbild.