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18.12.2019

Mobility inside: ÖPNV-Brancheninitiative gründet Gesellschaft

Der gesamte öffentliche Verkehr vereint auf einer gemeinsamen Plattform - das ist die Vision von Mobility inside.

Die Branchenlösung ermöglicht das verbund- und verkehrsmittelübergreifende "Informieren, Buchen und Bezahlen" aus einer Hand. Den Prototypen gibt es bereits. Nun ist ein wesentlicher Schritt unternommen worden, um die Marktreife zu erreichen: Die Gründung einer rechtlich eigenständigen Gesellschaft in Frankfurt. Mit dabei ist auch die BOGESTRA.

Hintergrundsystem im Test

Mobility inside ist keine zusätzliche App, sondern ein Hintergrundsystem, das alle benötigten Daten für den Kauf der passenden Tickets an bestehende regionale Apps liefert. Entwickelt ist der Prototyp bereits: Derzeit testen zehn Verkehrsverbünde und -unternehmen das System auf Herz und Nieren.

Zehn Gründungsmitglieder Zu den Gründungs-Initiatoren der Gesellschaft gehören neben der BOGESTRA auch Aktiv Bus Flensburg, die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), Bentheimer Eisenbahn AG, Dortmunder Stadtwerke (DSW21), Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB), Mainzer Mobilität (MM), Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sowie der Rhein-Neckar-Verkehr (RNV).

Von dem in der Mitte Deutschlands gelegenen Firmensitz aus will die Gesellschaft aber auch neue Partner und Teilhaber gewinnen.

Deutschlandweiter Ansatz

Schon 185 Akteure, vom privaten über öffentlichen Verkehrsunternehmen bis hin zu Bürgerbusvereinen, hatten in einer Absichtserklärung Anfang 2019 ihr Interesse begründet, bei Mobility inside mitzumachen. So sollen schrittweise der gesamte ÖPNV in Deutschland und weitere Sharinganbieter hinzukommen. Am Ende soll Mobility inside als öffentliche Plattform für die Alltagsmobilität stehen.