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8 Wochen „Netz 2020“ – Erfahrungen gesammelt, vieles verbessert

Kategorie: Aktuelles, Top-News
(14.02.2020)

Bochum: Seit Mitte Dezember ist das neue Netz 2020 im Betrieb. Diese größte Veränderung seit Jahrzehnten brachte an vielen Stellen bessere und dichtere Anbindungen, mehr Barrierefreiheit, neue Linien. Seit Beginn des Jahres sind zusätzliche 3,56 Millionen Euro in insgesamt rund 1,5 Millionen Mehrkilometer investiert. Die Umstellung war ein Kraftakt und das Ergebnis langer Prüfungen.

Wie bei jeder Umstellung gab es auch diesmal viele Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch hatte von Beginn an deutlich gemacht: "Das neue Netz ist nicht in Stein gemeißelt. Wo Veränderungen sinnvoll sind, wird es Anpassungen geben." Gesagt, getan, denn auch wenn die ca. 500 Hinweise und Verbesserungswünsche im Verhältnis zur Netzumstellung eine geringe Zahl sind, haben sich drei Schwerpunkte abgezeichnet, die einer zügigen Anpassung bedurften:

1. Schulverkehre - Hier ging es um die Anbindungen der Schulen, insbesondere an das Neue Gymnasium Bochum.

2. Frühverkehre - Während es für viele Pendler dabei um die Anbindungen an Regionalverkehre ging, waren in Bochum insbesondere die Berufsgruppe im Schichtdienst im Fokus.

3. Spätverkehre - vor allem für Beschäftigte und Gäste aus der Innenstadt ein wichtiges Thema. Die gute Nachricht: alle Straßenbahnen fahren bis mindestens 0 Uhr.

Darüber hinaus gehende Anregungen, insbesondere zur Taktung und Anschlüssen werden auch weiterhin bearbeitet und geprüft. Gerade die Vertaktung der Buslinien ist sehr komplex, gilt es neben Netzzusammenhängen gleichzeitig innerstädtische, stadtübergreifende und regionale Verkehre zu berücksichtigen.

Anpassungen müssen intensiv mit allen Auswirkungen betrachtet, sich neu ergebene Abhängigkeiten beurteilt und planerisch eingearbeitet werden. Einzelne erforderliche Anpassungen, die die Anschlüsse verbessern, können daher bereits beginnend ab dem nächsten Fahrplanwechsel am 14. Juni 2020 stattfinden.

Mit den Anpassungen hat die BOGESTRA weitere Angebote geschaffen. Bewähren sich die Anpassungen, können sie in den regulären Fahrplan integriert werden. Denn auch hier gilt: Man muss nun im Betrieb schauen, wie sich die Taktungen bewähren.

Das kurzfristige Ergänzungsangebot im Früh- und Spätverkehr tritt am Montag, 2. März 2020 in Kraft. Änderungen bei Schul-E-Wagen wurden bereits zum Netzstart umgesetzt, weitere Anpassungen gibt es bei bestimmten E-Wagen zum 2. März bzw. zum 20. April 2020.

Übersicht der Anpassungen (PDF-Dokument)


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