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BOGESTRA-Azubis schlittern mit Autos über Betriebshof

Kategorie: Aktuelles
(30.06.2017)

An einem freiwilligen Fahrsicherheitstraining konnten jetzt die BOGESTRA-Auszubildenden teilnehmen. Wie der Name schon sagt, soll das Fahrtraining jungen Fahranfängern das richtige bzw. optimierte Verhalten zur Unfallverhütung im Straßenverkehr vermitteln.

Am ersten Tag stand der theoretische Teil in der BOGESTRA-Fahrschule auf dem Betriebshof Engelsburg in Bochum auf dem Programm. Ingo Braunschuh von der Verkehrswacht Bochum klärte die 18 Teilnehmer unter anderem über die Auswirkungen von Alkohol und Drogen auf den menschlichen Organismus auf.

Um sich das selber vor Augen zu halten, mussten die Azubis einen kleinen Parcours mit der sogenannten Alkoholbrille bewältigen. Die simuliert verschiedene Situationen: angefangen mit 0,3 Promille, über 0,8 bis hin zu 1,3 Promille sowie einen Blutalkoholgehalt von 0,3 Promille bei Nacht. Dabei waren die Azubis schon sehr überrascht, wie sich Alkohol auf den Gleichgewichtssinn auswirkt und diese Erkenntnisse führten teilweise zu großem Staunen.

Am Samstag durften die Teilnehmer im Rahmen des 4,5-stündigen Praxistrainings auf dem Betriebshof Ückendorf in Gelsenkirchen herumschlittern. Dabei sollten die jungen Autofahrer ihre Grenzen und die Grenzen ihres eigenen Fahrzeugs kennen lernen. Los ging die wilde Fahrt mit einem Slalomparcours.

Der Slalomparcours hatte durch unterschiedliche Geschwindigkeiten und Enge der Pylonen steigende Schwierigkeitsstufen.

Bei der anschließenden Gefahrenbremsung aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten wurde der Unterschied von Autos mit und ohne ABS ganz besonders deutlich.

Bei der Vollbremsung ohne ABS fängt es schnell an zu qualmen und der Bremsweg verlängert sich enorm.

 

Ingo Braunschuh von der Verkehrswacht Bochum erklärt den Azubis die richtige Lenkradhaltung und Sitzeinstellung, die wichtig sind, um im Falle eines Unfalls das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Außerdem wurde das Bremsen auf unterschiedlich griffigen Untergründen trainiert. Dabei konnte veranschaulicht werden, dass sich der Anhalteweg deutlich verlängert und es schwieriger wird, das Auto stabil auf der Fahrbahn zu halten.

Eine nasse Plane simuliert unterschiedlich griffige Fahrbahnbeläge.

Der so genannte Elchtest hat den Fahranfängern besonders Spaß gemacht. Mit verschiedenen vorgegebenen Geschwindigkeiten mussten sie stark abbremsen und gleichzeitig einem Hindernis ausweichen. Hier wird trainiert, wie ein Fahrer optimal reagiert, wenn plötzlich etwas Unvorhersehbares auf der Straße auftaucht.

Der Elchtest: Die Kombination aus Bremsen und Ausweichen ist gar nicht so einfach.

Die Azubis waren von den zwei Tagen begeistert und es ist geplant, das Fahrsicherheitstraining auch im nächsten Jahr wieder durchzuführen.


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