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Erste BOGESTRA-Straßenbahn mit freiem WLAN in der „Vernetzten Stadt“ Gelsenkirchen unterwegs

Kategorie: Presseinformationen, Top-News
(28.11.2018)

 

 

Seit Mittwoch, 28. November 2018, bietet die BOGESTRA in der ersten Straßenbahn freies WLAN für ihre Fahrgäste an. Zusätzlich gibt es Hotspots an ausgewählten Haltestellen in Gelsenkirchen: Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) Buer, ZOB Gelsenkirchen Hauptbahnhof, Gelsenkirchen Hauptbahnhof, Heinrich-König Platz, Musiktheater, Leipziger Straße, Bismarckstraße, Bergwerk Consolidation, Trinenkamp und ZOOM Erlebniswelt sowie die KundenCenter Buer und Gelsenkirchen.

Damit möchte die BOGESTRA auch die „Vernetzte Stadt“ unterstützen. Keine Frage: Die Digitalisierung sorgt für einen tiefgreifenden Wandel in allen Lebensbereichen – privat, beruflich, gesellschaftlich und kulturell. Gelsenkirchen hat sich auf den Weg gemacht, digitale Zukunft zu gestalten – als in jeder Hinsicht vernetzte Stadt, in der Digitalisierung nicht um ihrer selbst willen vorangetrieben wird, sondern um ganz konkreten Nutzen für die Menschen der Stadt zu erzielen.

(v. l. n. r.) Unsere BOGESTRA-Vorstände Jörg Filter und Andreas Kerber sowie Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski in der ersten WLAN-Straßenbahn.

„Wir haben schon seit November 2017 in Gelsenkirchen die größte Hotspot-Meile des Ruhrgebietes mit freiem WLAN für alle. Ob in der City oder in Buer können Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener, Besucher und Gäste einfach, kostenlos und ohne Registrierung im Internet surfen“, sagt Oberbürgermeister Frank Baranowski. „Wir haben schon damals gesagt, dass wir damit noch nicht am Ende sind, sondern in Gelsenkirchen einen weiteren Ausbau planen. Nun haben wir jetzt neben zusätzlichen festen WLAN-Punkten etwa an Haltestellen ab heute etwas ganz Besonderes: einen mobilen Hotspot“, so Baranowski, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der BOGESTRA ist, weiter.

 
Oberbürgermeister Frank Baranowski markiert die erste WLAN-Bahn mit dem entsprechenden Aufkleber.


Wie auch in Bochum bei der CampusLinie U35, wird dafür das BOGESTRA-eigene Glasfasernetz in den Tunneln genutzt. Bei der U35 sind bereits alle Fahrzeuge und Stationen von Hustadt bis Herne Schloß Strünkede mit WLAN ausgerüstet. Außerdem ist der ZOB Bochum mit WLAN versorgt. Weitere Hotspots folgen bis Mitte 2019: Bochum Rathaus (Süd), Bochumer Verein/Jahrhunderthalle, Bochum Hbf (Straßenbahn), Planetarium, Lohring, Schauspielhaus, Bermuda3eck/Musikforum und KundenCenter Bochum.

Gebaut wurden alle Standorte vom kommunalen Partner GELSEN-NET. Geschäftsführer Thomas Dettenberg: „Wir sind sehr stolz, dass sich GELSEN-NET als kommunales IT-Unternehmen in einer europaweiten Ausschreibung gegen nationale IT-Systemhäuser durchgesetzt hat. Wir freuen uns sehr, dieses anspruchsvolle Projekt mit der BOGESTRA zu realisieren. Bereits heute hat GELSEN-NET hier in unserer Stadt zwölf Haltestellen mit GigaBit-Glasfaser angebunden, um den Fahrgästen freies WLAN bieten zu können. Bis Ende nächsten Jahres wird es dann in 400 Bussen und Bahnen schnelles mobiles WLAN geben, das bis zu 250 Personen gleichzeitig nutzen können."

Ende 2019 werden alle Busse und Straßenbahnen mit freiem WLAN ausgestattet sein. Auch der Ausbau weiterer Haltestellen im Betriebsgebiet ist geplant. Die BOGESTRA investiert dafür rund 700.000 Euro. GELSEN-NET entwickelt ein für die Bedürfnisse der BOGESTRA individuell angepasstes Monitor-System für mobile Router, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

„Wir freuen uns, dass wir in Gelsenkirchen Teil der „Vernetzten Stadt“ sind. Die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt und dem kommunalen Partner GELSEN-NET macht es uns möglich, unseren Kundinnen und Kunden freies WLAN anzubieten. Die Erfahrungen auf unserer CampusLinie U35 in Bochum zeigen, dass es stark genutzt wird und dass WLAN für uns zu einem Qualitätsmerkmal geworden ist. Umso schöner ist es, heute hier die erste Straßenbahn mit WLAN zu präsentieren, die auch noch die erste EM-Bahn ist…“, sagt BOGESTRA-Vorstandsmitglied Jörg Filter.

 
GELSEN-NET-Geschäftsführer Thomas Dettenberg, BOGESTRA-Vorstand Andreas Kerber, Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski und BOGESTRA-Vorstandsmitglied Jörg Filter vor der ersten WLAN-Bahn mit dem Motiv der „Vernetzten Stadt“.


Die WLAN-Pilot-Bahn ist auch von außen ein echter Blickfang, denn sie ist zeitgleich „Werbeträger“ für die Fußball-Europameisterschaft 2024. Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski und die BOGESTRA-Vorstände Jörg Filter und Andreas Kerber tauften den Triebwagen 126 an der Haltestelle Veltins-Arena mit einer Zuckerflasche auf ihren offiziellen Namen „EM 2024“. „Die WLAN-Pilot-Bahn wird die Vorfreude auf eine Neuauflage des Sommermärchens von 2006 steigern. Wir werden 2024 ein guter Gastgeber für den europäischen Fußball sein“, ist sich Oberbürgermeister Frank Baranowski sicher. „Sport verbindet. Die Fans aus ganz Europa begrüßen wir sehr herzlich bei uns im Ruhrgebiet. In Gelsenkirchen wird Fußball gelebt und nach den tollen Erfahrungen der BOGESTRA bei der Weltmeisterschaft 2006 freuen wir uns nun auf die EM 2024“, so Jörg Filter.

BOGESTRA-Vorstände Andreas Kerber und Jörg Filter, GELSEN-NET-Geschäftsführer Thomas Dettenberg und Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski vor der ersten WLAN-Bahn mit dem Motiv der „EM 2024“.

 

BOGESTRA-Vorstände Andreas Kerber und Jörg Filter sowie Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski beim Anschnitt des „EM 2024-Tauf-Kuchens“.

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