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"Wir bringen dich hin!" - "Netz 2020" bietet Nahverkehr aus einem Guss

Kategorie: Aktuelles, Top-News
(06.09.2019)

Am Sonntag, 15. Dezember 2019, ist es soweit - das "Netz 2020" geht an den Start. Mit den umfassenden Neuerungen bieten BOGESTRA und Stadt Bochum Millionen Kunden ein Plus an mehr Qualität unter anderem durch kürzere Taktungen, mehr Direktverbindungen und verbesserte Anschlüsse.

Vorangegangen ist der Netzumstellung eine mehrjährige Planungsphase, unterstützt von einer externen Planungsagentur und einer umfangreichen Einbindung der Bochumer Bürgerinnen und Bürger. Aber auch zukünftige stadtplanerische Vorhaben sowie der neue Fahrplan im Bereich der S-Bahnen, dem Regionalexpress(RE)- sowie der Regionalbahn(RB) wurden berücksichtigt.

Für die Fahrgäste bringt das Netz 2020 zahlreiche Vorteile: alleine in Bochum gibt es über 50 Haltestellen mehr, alle Stadtteilzentren sind jetzt durch mehr Direktverbindungen komfortabel erreichbar, die Wartezeit an den Haltestellen verkürzt sich überwiegend durch ein größeres Angebot an Fahrten.

Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch macht deutlich: "Eine agile Großstadt wie Bochum braucht einen zukunftsfähigen und bezahlbaren Nahverkehr. Das Netz 2020 bildet dafür die Grundlage. Wir wollen Bus und Bahn stärken und deshalb gibt es dazu mehr Direktverbindungen, eine kürzere Taktung und verbesserte Anbindungen der Bahnhöfe. Wir ermöglichen nun einen Nahverkehr, der den Wünschen und Bedürfnissen der Bochumer Bürgerinnen und Bürger entspricht und zu Recht das Rückgrat der innerstädtischen Mobilität bildet."

Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (r.) erläuterte bei dem Pressetermin die Kernpunkte des Netz 2020. BOGESTRA-Vorstand Jörg Filter (l.) stellte die Bedeutung der Netzumstellung für den Mobilitätsdienstleister dar.

Zu den umfangreichen Neuerungen gehört auch eine neue Nummerierung der Linien. Die neuen Nummern sollen zukünftig bei der Orientierung helfen. Buslinien, die zusammengehören, sind dann auf den ersten Blick zu erkennen. So ergänzen sich zum Beispiel die "Schwester"-Linien 345 und 355 gegenseitig auf wichtigen Abschnitten. Auf diese Weise entsteht trotz eines Grundtaktes von 30 Minuten der einzelnen Linie auf den gemeinsam bedienten Abschnitten durch die Überlagerung der Fahrten ein 15-Minuten-Takt.

An vielen Stationen erleichtert ab Mitte Dezember die farbliche Gestaltung der bekannten Liniennummern der Straßenbahnen im Rahmen eines neuen Wegeleitsystems die Orientierung. Das kommt insbesondere auswärtigen Besuchern zugute.

Aufgrund der umfangreichen Änderungen liegt der BOGESTRA besonders der Dialog mit den Kunden am Herzen. Jörg Filter, Vorstandsmitglied BOGESTRA erläutert: "Wir suchen bereits seit August im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen in den unterschiedlichsten Institutionen das direkte Gespräch mit den Fahrgästen. Anfang Oktober veröffentlichen wir alleine in Bochum fünf Magazine mit detailreichen Informationen zu den Strecken. Im Herbst folgt die Veröffentlichung der einzelnen Linienfahrpläne in einer Auflagenstärke von 200.000 Exemplaren. Seit heute online ist die eigens zum Netz 2020 eingerichtete Website wirbringendichhin.de. Im Mittelpunkt der Veröffentlichungen stehen dabei oftmals die Bochumer Bürgerinnen und Bürger und ihre Geschichten rund um die BOGESTRA."

Die wichtigsten Eckpunkte des neuen Netzes in Bochum:

  • Im Straßenbahnnetz überwiegt ein 7,5-Minuten-Takt
  • Einführung Straßenbahnlinie 316 zwischen Bochum-Gerthe und Bochum-Hamme
  • Einheitliches Taktschema auf allen Linien
  • Einrichtung von mehr als 50 neuen Haltestellen in Bochum
  • Neues Farbleitsystem im Straßenbahnbereich
  • Optimale Anbindung der S-Bahn-, RE- und RB-Verbindungen an Bus und Straßenbahn
  • Alle Fahrzeuge haben einen niveaugleichen Einstieg.

(Gemeinsame Pressemitteilung BOGESTRA und Stadt Bochum, 6. September 2019)


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