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Hauptversammlung 2008

Dank an Mitarbeiter für Erfolge
Der Dank an die Beschäftigten für ihren Einsatz im vergangenen Jahr stand am Anfang: Auf der diesjährigen Hauptversammlung betonten unsere Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Ottilie Scholz und Vorstand Dr. Burkhard Rüberg den Beitrag der Mitarbeiter zur Restrukturierung der BOGESTRA. Für die guten Ergebnisse 2007, die beide Redner den Aktionären in der Bochumer Gastronomie im Stadtpark erläuterten, seien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach wie vor die Erfolgsgaranten.
 
Gestiegene Fahrgastzahlen und Fahrgelderträge
Auf diese Erfolge richteten beide Redner ihren Blick. Dr. Rüberg betrachtete dabei die vergangenen fünf Jahre, die von der Unternehmensstrategie "Restrukturieren und investieren" geprägt waren. In diesem Zeitraum sind die Fahrgastzahlen um ca. 9,5 % gestiegen (von 127 auf fast 139 Mio. Euro); die Fahrgelderträge konnten um 15 Mio. Euro auf 78,3 Mio. Euro gesteigert werden (= fast 24%). Besonders erfreulich sei, dass die Zahl der Abonnenten stetig steige: erstmals 2007 betrug der Anteil unserer verkauften Abo-Tickets mehr als 85% der gesamten verkauften Zeitfahrausweise.
 
Weg für die Zukunft
Hier wollen wir in Zukunft anknüpfen, betonte unser Vorstand: "Vordringlich ist für uns die Gewinnung von zusätzlichen Fahrgästen und die Sicherung und Steigerung unserer Fahrgeldeinnahmen. Diesem Ziel dienen die Investitionen der letzten Jahre." Diese Investitionen in Zukunftsfähigkeit und Wertsteigerung des Unternehmens lagen im Fünfjahreszeitraum bei fast 180 Mio. Euro. Sie beinhalteten Großprojekte wie die neuen Standorte Gelsenkirchen Hauptstraße und Bochum Engelsburg, der Ausbau der Linie 306 sowie die Beschaffung von 93 Bussen und 36 Schienenfahrzeuge.
 
Einbindung in Rahmenbedingungen
Wie wichtig die gesetzlichen Rahmenbedingungen für unser Unternehmen sind, betonten beide Redner auf der Hauptversammlung. Dr. Burkhard Rüberg wies u.a. auf die erheblichen finanziellen Einbrüche bei den Abgeltungsleistungen für die Beförderung von Schülern, Studenten, Auszubildenden und Schwerbehinderten hin. Unsere Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum, erläuterte die Rechtsentwicklung auf europäischer und nationaler Ebene: derzeit stehe die Anpassung des Personenbeförderungsgesetzes an die neue EU-Verordnung an. Auch darin müsse es für die Aufgabenträger eine Wahlfreiheit geben: entweder Verkehrsdienstleistungen selbst zu erbringen bzw. vom eigenen Unternehmen erbringen zu lassen oder diese Leistungen auszuschreiben.

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