13.05.2026
2. Stufe der VRR-Tarifreform
Ab dem 1. Juni 2026 wird das Fahren mit Bus und Bahn im VRR noch einfacher. Nach der ersten Stufe der Tarifreform am 1. März 2025, mit der das Ticketsortiment im VRR um rund 75 Prozent verschlankt wurde, folgt jetzt der zweite Schritt.
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Die wichtigsten Veränderungen auf einem Blick: 

  • In den fünf Städten Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen und Wuppertal werden die bisher getrennten Tarifgebiete zu jeweils einem Tarifgebiet verschmolzen
     
  • Der komplexe 2-Waben-Tarif und die Wabenstruktur wird abgeschafft. Der 2-Waben-Tarif erlaubte bisher Fahrten zwischen benachbarten Waben zweier Tarifgebiete. Da ihn nur ein sehr geringer Anteil der Fahrgäste nutzt, wird die kleinteilige Wabenstruktur jetzt komplett aufgelöst.

    Die einfache Alternative für Fahrgäste, die den 2-Waben-Tarif genutzt haben: eezy.nrw. Der elektronische Tarif rechnet luftliniengenau ab und ist oft sogar günstiger als EinzelTickets.
     
  • Die Tarifgebiete am Niederrhein und im Ruhrgebiet werden stärker an den tatsächlichen Verkehrsströmen ausgerichtet. Daher wurden Tarifgebiete zusammengelegt, um den Fahrgästen am Niederrhein und im nordöstlichen Ruhrgebiet Fahrten in einem deutlich größeren Gebiet zu ermöglichen. So wurden zum Beispiel Herne und Castrop-Rauxel oder Oer-Erkenschwick, Datteln und Waltrop zu einem Tarifgebiet zusammengelegt.

Hier findet ihr eine Übersicht der VRR-Tarifgebiete ab dem 1. Juni 2026.

Zum 1. Juni gilt die einfache Formel

Preisstufe A = Fahrten innerhalb eines Tarifgebietes
(z. B. von Bochum-Gerthe nach Bochum-Wattenscheid)

Preisstufe B = Fahrten in die benachbarten Tarifgebiete
(z. B. von Bochum nach Herne)

Preisstufe C = Fahrten im gesamten VRR-Verbundraum
(z. B. von Gelsenkirchen nach Düsseldorf)